Kinderwunsch

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Können wir je ein eigenes Kind bekommen?

Diese Frage stellten mein Mann und ich uns, als ich schon zum zweiten Mal blutend in die Klinik gebracht wurde

… und der Arzt dann auch diese meine zweite Schwangerschaft als Fehlgeburt diagnostizierte.

Wir hatten uns so auf ein Kind gefreut und das noch mehr, als ich viel schneller als erwartet nach meiner ersten Fehlgeburt wiederum schwanger wurde. Hatte ich mich als Schwangere nicht genug geschont? War ich vielleicht selbst schuld an der erneuten Fehlgeburt? Hatte ich für das Ausreifen des Embryos nicht genügend Hormone? Wie sollte es nun weitergehen? Würde ich erneut schwanger werden und dann womöglich ein drittes Kind verlieren? Sollten wir lieber ein Kind adoptieren?, – aber das würde in unserem Alter auch nicht leicht werden. Fragen über Fragen.

Mein Mann Ralf und ich litten so sehr unter unserem unerfüllten Kinderwunsch, dass wir immer wieder gemeinsam zu Gott um ein Kind beteten. In der Bibel ist doch nachzulesen, dass Gott schon oft kinderlosen Ehepaaren und sogar unfruchtbaren Frei_von_der_Vergangenheit Frauen auf ihre Gebete hin Nachkommen geschenkt hat (z.B. 1.Samuel 1,1-20; 1.Mose 25,21); könnte er das nicht auch für mich/uns tun?

Schließlich wandten wir uns mit unseren Fragen vertrauensvoll an Pastor Heinz-Dieter, um nochmals intensiv mit ihnen gemeinsam für die Erfüllung unseres so großen Herzenswunsches zu beten. Dem Gebet ging ein tiefgehendes seelsorgliches Gespräch voraus, indem Pastor Becker uns anhand der Bibel aufzeigte, dass Kinder ein Geschenk und Segen Gottes sind (vgl. Psalm 127,3; 128,3f) und dass Kinderlosigkeit möglicherweise darauf zurückzuführen sein kann (!), dass der Segensfluss Gottes durch irgendein Hindernis blockiert ist. Dann baten wir den Heiligen Geist uns aufzudecken, ob es in unserem Fall solch ein Hindernis gebe (vgl. Johannes 16,13), – wenn nicht in unserem eigenen Leben, dann vielleicht in einer unserer beiden Herkunftsfamilien (vgl. z.B. 2. Mose 34,6f).

Was dann geschah, ließ mir fast den Atem stocken: Nach einigen weiteren seelsorglichen Fragen wurde mir plötzlich in meiner Erinnerung schlagartig eine klare, eindeutige Sünde wieder bewusst, die es in meiner Herkunftsfamilie ein paar Jahre zuvor gegeben hatte. Auch wenn diese Sünde juristisch nicht unter Strafe steht, möchte ich sie aus verständlichen Gründen hier nicht näher benennen. Anhand der biblischen Aussagen in 5.Mose 28 und 27,11ff begannen wir zu ahnen, dass diese Sünde möglicherweise einen den Kindersegen Gottes blockierenden Fluch nach sich gezogen haben könnte (vgl. 5.Mose 28,18).

Das war zunächst ein Schock für uns, aber für an Jesus Christus glaubende Menschen ist auch solch ein Problem zum Glück nicht aussichtslos! Herr Becker erklärte uns, dass Jesus uns durch sein stellvertretendes Sterben für uns am Kreuz von jeder Art Fluch erlöst hat, indem er selbst für uns zum Verfluchten wurde (Galater 3,13f). Mir wurde erklärt, wie ich das, was Jesus vollbracht hat, für mich im Glauben in Anspruch nehmen kann. Daraufhin brachte ich die erwähnte Sünde im Gebet zu Jesus ans Kreuz, bat ihn – wie er es uns in Lukas 23,34 selbst vorgemacht hat – stellvertretend um Vergebung und sagte mich in Seinem Namen los von allen Folgen dieser Sünde. Familienschuld Dieter Becker bat daraufhin Jesus, jeden Fluch in unserem Leben in Segen zu verwandeln und sprachen in Jesu Namen Segen aus über mir und meinem Mann.

Erleichtert, wie befreit und voller Freude fuhren wir von diesem Seelsorgegespräch nach Hause – und tatsächlich: Bald darauf wurde ich wieder schwanger, erlebte erstmals eine komplikationslose Schwangerschaft und hielt an deren Ende unseren ersten Sohn Daniel im Arm!!! Siebzehn Monate später schenkte Gott uns unseren zweiten Sohn Josua!!! Wir sind voller Glück und Dankbarkeit für unsere beiden gesunden Kinder und haben erlebt: Gott kann und will helfen und heilen, Ihm ist Unmögliches möglich!

Das ebenfalls zu erleben wünsche ich Ihnen allen, die Sie dies lesen. Seien Sie gesegnet!

Ihre Simone Stich

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