Heilung

Heilung_1

Ob ich davon je wieder geheilt werde?

Er machte mir deutlich, dass Jesus am Kreuz nicht nur den Tod, sondern auch alle Krankheiten, Leiden, Tränen, Traurigkeiten für uns Menschen getragen hat.

Im Sommer 1999 wies mich mein Friseur darauf hin, dass ich ein „paar kleine Stellen“ kreisrunden Haarausfalles hätte. – Blitzartig wurde mir bewusst, dass ich in den letzen Wochen häufiger nach dem Waschen „mehr“ Haare in der Bürste gehabt hatte als sonst. Zu Hause vor dem Spiegel konnte ich dann nach genauer Untersuchung mehrere kleine kahle Stellen entdecken. Niemand, der nicht schon einmal eine ähnliche Situation erlebt hat, kann sich vorstellen, welche Angstgefühle und Panik mich nun erfassten.

Wichtig waren für mich dann erst einmal Anlaufstellen: Ärzte, die es galt „abzuklappern“, um einen Befund zu bekommen, was diesen Haarausfall ausgelöst haben könnte und wie er zu stoppen wäre. Was sich anschloss waren ungezählte Arztbesuche: beim Hausarzt, Gynäkologen, mehreren Hautärzten (von denen einer mir sagte, dies sei nicht seine Baustelle), in der Hautklinik Heidelberg, beim Zahnarzt, Naturheilarzt, Heilpraktiker usw. Dann ließ ich meine Zähne komplett sanieren, machte mehrere Entgiftungskuren, bekam Aufbau- und Zellerneuerungsspritzen, hielt und schob Bioresonanzkugeln. Zig Tinkturen massierte ich in meine Kopfhaut ein, machte besondere Haarkuren, schluckte alles was man an Mineralien kaufen konnte (Zink, Biotin etc.). Doch der Haarausfall wurde immer schlimmer: nach dem Duschen floss das Wasser in der Duschwanne nicht mehr ab, weil der Abfluss mit meinen Haaren verstopft war.

Die kahlen Stellen wurden größer und Wie_wir_geilt_werden_koennen größer und es kam eine weitere mitten oben auf dem Kopf hinzu, die sich auch rasant vergrößerte. Mein Friseur schlug mir vor ein Haarteil zu kaufen, um zumindest die Stellen auf dem Hinterkopf zu kaschieren. Zusätzlich fing ich an, mir Tücher ins Haar zu binden. Andere freie Stellen verdeckte ich dadurch, dass ich noch vorhandene Strähnen über die kahlen Stellen legte und dann mit Haarnadeln befestigte. Dann begann ich damit, bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr zu essen, um herauszufinden, ob es irgendeinen Zusammenhang gab. ALLES brachte NICHTS. Ich habe in dieser Zeit ein kleines Vermögen für Arztbesuche, Medikamente, Zähne, Spritzen, Nahrungszusätze, Bioresonanzsitzungen, Clustermedizinische Untersuchungen und Auswertungen etc. ausgegeben. Nichts von alledem half mir.

Nachdem ich nach medizinischen Maßstäben „austherapiert“ war, habe ich mich völlig verzweifelt an Pastor Heinz-Dieter Becker als Seelsorger gewandt. In den darauf folgenden Treffen mit ihm hat er mir Jesu unbedingte Liebe zu mir neu erklärt, auch Jesu Willen und Wunsch, dass es mir gut geht, – seinen stellvertretenden Tod am Kreuz, der Vergebung aber auch Heilung für uns Menschen möglich macht. Er machte mir deutlich, dass Jesus am Kreuz nicht nur den Tod, sondern auch alle Krankheiten, Leiden, Tränen, Traurigkeiten für uns Menschen getragen hat. Mit Hilfe meines Seelsorgers habe ich dann gelernt, die Bibel „genau“ zu lesen und einen völlig neuen Gebetsstil kennengelernt: angefangen so zu beten, wie Jesus es uns in der Bibel vorgemacht hat. Ich habe Bücher und Berichte von Christen verschlungen, die von Heilungen und Veränderungen aus völlig desolaten Lebensumständen berichten.

Ganz langsam sickerte bei mir durch: Jesu kann und will auch mich (!) heilen. Ich habe auf seiner Matte gestanden und ihn immer wieder an seine Verheißungen erinnert, habe in seinem Namen dem Bösen verboten, in mir Misstrauen oder Zweifel zu säen. Ich habe Gott im Namen Jesus Christus um seine Kraft und um seinen Heiligen Geist gebeten, besonders darum, mir Vertrauen zu schenken. Heilung_1 Im Namen Jesus Christus habe ich mich von unguten Bindungen und negativen Selbstfestlegungen losgesagt. Meinen Haarwurzeln und meiner Kopfhaut habe ich immer wieder im Namen Jesu geboten, unter die Schöpfungsordnung Gottes zurückzukehren und geheilt zu werden.

Ganz langsam kam ich innerlich zur Ruhe. Diese Ruhe war nie unangefochten: immer wieder haben Zweifel in mir genagt, ob Jesus auch mich mit seinen Zusagen meint. Dass Jesus heilen kann, war mir immer klar, aber dass er auch mich heilen will, daran konnte ich nur schwer glauben. Mehr und mehr habe ich gelernt, auf seine Worte zu vertrauen. Besonders wichtig wurde für mich, in Zeiten der Anfechtungen seine Worte in meinem Mund zu haben, sie regelrecht hinauszurufen.

Nach einigen Wochen bemerkte ich, dass nach dem Waschen und Bürsten nicht mehr ganz so viele Haare im Waschbecken lagen. Akribisch habe ich mit einem Vergrößerungsspiegel die große kahle Stelle oben auf dem Kopf abgesucht. Ich konnte es kaum glauben: nach etwa einem Jahr konnte ich eines Tages einen dünnen Haarflaum erkennen, der sich dort neu gebildet hatte. Ich konnte meine Freude nicht in Worte fassen und auch jetzt, in Erinnerung an diese Situation, fließen bei mir noch Freudentränen! Nach und nach konnte ich auch an den anderen Stellen Flaum sehen oder fühlen. Mein Hinterkopf war fast dreiviertel kahl gewesen, – nach ungefähr einem Jahr waren auch diese Stellen wieder mit Haare bedeckt. Ich bekam zuerst ganz viele Locken, und einige Haarsträhnen waren am Anfang weiß. Meine Tücher konnte ich irgendwann weglassen, die Tinkturen und andere Mittelchen und Medikamente habe ich weggeworfen, ich brauche sie nicht mehr! – Ja, Jesus hat mich geheilt, meine Haare wieder vollkommen hergestellt – durch Glauben, Gebet und kompetente Seelsorge. Ich trage heute meine Haare IHM zur Ehre! Halleluja.

Liesel Borchers-Haar

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