Angstzustände

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Hoffnungslos in Angst und Panikattacken

 Ich hatte das Gefühl: „Jetzt geht alles den Bach runter“ und rutschte ab in ein Burn-Out.

Ich bin 59 Jahre alt, aufgewachsen in Schleswig-Holstein, inzwischen in zweiter Ehe verheiratet und Mutter von fünf Kindern. Mit dem christlichen Glauben war ich als evangelische Pastorentochter von Kindheit an vertraut; dennoch verlief mein Leben alles andere als leicht. Bereits nach meiner Geburt musste ich wegen Magenkoliken Wochen lang alleine in der Klinik bleiben, habe vor Schmerzen viel geschrien…, ich war ein Mädchen, aber ich sollte doch ein Junge sein! Auch später war ich als Kind oft schmerzlich allein. Wege_aus_der_Angstfalle_k In meiner Herkunftsfamilie gab es zahlreiche Probleme, daher durchlebte ich eine wenig glückliche Kindheit und Jugend. Später habe ich versucht, mich nach Kräften durchzuschlagen…

An einem totalen Tiefpunkt kam ich im März des vergangenen Jahres an: Ärzte diagnostizierten mir einen Herzfehler, Schilddrüsenprobleme und viel zu hohen Blutdruck. Hinzu kam, dass sich ein Teil meiner Familie miteinander völlig zerstritt. Ich hatte das Gefühl: „Jetzt geht alles den Bach runter“ und rutschte ab in ein Burn-Out. Totale Hoffnungslosigkeit machte sich in mir breit; seit August 2011 litt ich auch noch unter schlimmen Ängsten und immer wiederkehrenden Panikattacken. Ich hatte Angst vor dem Alleinsein, Angst zu sterben (!) – und keine Ahnung, wo ich einen Ansatz zu einer möglichen Lösung meiner Probleme finden könnte.

Zum Glück machte mich dann eine Freundin auf das Christlich Therapeutische Seelsorgezentrum in Heidelberg aufmerksam. Es sah völlig düster und traurig in mir aus, als ich Ende letzten Jahres erstmals zum Therapiegespräch dorthin ging. Aber schon nach dem ersten Treffen mit Pastor Becker spürte ich Erleichterung und aufkeimende Hoffnung. Er deckte okkulte Verstrickungen auf in meiner Herkunftsfamilie und in meinem eigenen Leben. Auch auf esoterische Heilpraktiken hatte ich mich in früheren Jahren eingelassen – freilich ohne im Geringsten zu ahnen, welche schlimmen “Nebenwirkungen“ und Folgen das haben kann. Durch entsprechende Gebete um Befreiung und Heilung wurde ich von diesen Bindungen befreit. Zugleich lernte ich durch die Seelsorgegespräche von der Bibel her vieles anders – richtiger! – zu sehen und dem Willen Gottes entsprechender zu leben.  Überraschend schnell fühlte ich mich auch körperlich stabiler und belastbarer. Meine Lebensfreude kam zurück, ich konnte mich wieder auf den Tag freuen. Schon nach dem dritten seelsorglichen Therapiegespräch Ende 2011 ging es mir körperlich und emotional so gut wie schon lange nicht mehr. Positive Gefühle, die mir längst abhanden gekommen waren, kehrten zurück und ich fühle mich seither wieder wohl in meinem Körper! Zwar gibt es ab und an noch kleine Rückfälle, aber ich bin ein Riesenstück vorangekommen. Wenn ich bedenke, dass dieser Fortschritt in nur drei 90minütigen Therapiegesprächen erfolgt ist, kann ich nur staunen und Gott und Pastor Becker von Herzen danken. Besonders dankbar und glücklich bin ich, dass bei alledem auch mein seit längerer Zeit verschüttetes Vertrauen auf Gott wieder spürbar zum Vorschein gekommen ist.

Nun freue ich mich auf weitere seelsorgliche Therapiestunden und Heilungsfortschritte im soeben begonnenen Jahr 2012. Gott segne Sie, Pastor Becker, und Ihr ganzes Seelsorgeteam!

Im Januar 2012

Ihre dankbare D. G. Hegenbarth

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